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Andres Industries AG plant 2022 dritte Kapitalerhöhung

 

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Am Freitag den 20. Mai beschloss die 19. Hauptversammlung der Andres Industries AG einstimmig auf Anraten der 20. Aufsichtsratssitzung, den Vorstand mit der Durchführung einer umfangreichen Kapitalerhöhung zu beauftragen. Hierzu werden im nächsten Monat in Zusammenarbeit mit einer Fachkanzlei alle hierfür notwendigen Obliegenheiten geklärt. Im Anschluss wird das Zeichnungsverfahren gestartet. Vorbehaltlich dieser Klärung wird aktuell von einem Ausgabepreis von 350 Euro je Aktie ausgegangen.

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Aktuelle Situation

Seit der letzten Kapitalerweiterung im Jahr 2017 ist die Andres Industries AG stetig gewachsen. Allein in den vergangenen zwei Jahren betrug die Umsatzsteigerung jeweils 50 % und auch für 2022 war ursprünglich mit einem entsprechenden Zuwachs gerechnet worden.

Die Verschärfung der sicherheitspolitischen Lage führt allerdings zu einer erheblichen Nachfragesteigerung unserer Produkte. Hier liegen wir inzwischen weit über unseren anfänglichen Planungen. Militärprojekte, die wir bereits über einen längeren Zeitraum betreuen und welche erst zur Beschaffung im kommenden Jahr vorgesehen waren, müssen angesichts ihrer akut erforderten Dringlichkeit nun vorverlegt und z.T. erheblich aufgestockt werden.

Die Folge: Für das kommende Geschäftsjahr wird mit einem Zuwachs von bis zu 500% gerechnet. Anhand der Auftragssituation sowie politischer und marktwirtschaftlicher Trends ist bereits zum jetzigen Zeitpunkt eine Fortsetzung dieser Entwicklungsgeschwindigkeit für die nächsten Jahre absehbar.

 

 

 

 

 

Auftragslage

Mit Blick auf die aktuelle Auftragslage ist allerdings festzustellen, dass ein solches Wachstum mit eigenen Mitteln nicht zu stemmen ist. Wir haben inzwischen mehrere Beschaffungsprojekte von je über 1000 Einheiten an militärischen Wärmebildgeräten mit Gesamtwert im zweistelligen Millionenbereich vor uns. Bei den Auftraggebern handelt es sich beinahe ausnahmslos um Streitkräfte von NATO-Staaten bzw. bündnisnahen Partnern. Anzahlungen sind hierbei i. d. R. unüblich und dementsprechend ist bei der Materialvorfinanzierung voraussichtlich mit entsprechenden Liquiditätslücken zu rechnen.

Ohne zusätzliches Kapital hätte das zur Folge, dass die Auslieferung an einige Abnehmer zwangsläufig in die Zukunft verlegt oder Aufträge gar gänzlich abgelehnt werden müssen. Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst und angesichts unserer Funktion als Sicherheitsgarant ist das die letzte Option.

Doch nicht nur konkrete Projekte bedürfen einer zuverlässigen Finanzierung. Gleiches gilt nicht weniger für den Bereich der Produktentwicklung. Aufgrund begrenzter (personeller) Kapazitäten kann hier noch nicht das volle Potenzial ausgeschöpft werden. Das technische Know-how ist dabei sei Jahren bereits vorhanden: So haben wir eine selbstentwickelte Hauptelektronik im Einsatz, welche sich durch ihre geringe Größe auszeichnet. Dadurch ist es uns möglich, die kleinsten Thermalbildsysteme auf dem Weltmarkt zu entwickeln. Die Geräte der TILO- und TigIR-Serien zeugen von unserer Qualität sowie unserem Innovationsgeist und legten in den letzten Jahren die Grundlage für den aktuellen Erfolg des Unternehmens. Das bisher gezeigte Interesse und die Vorbestellungen für unsere jüngste Entwicklung, des PumIR-Wärmebildvorsatzgerätes, lassen ebenfalls eine erfolgreiche Serieneinführung noch in diesem Jahr erwarten.

 

Aussicht

Bei diesen drei Systemen handelt es sich jedoch nur um eine Auswahl von vielen weiteren möglichen Geräten. Im kommenden Jahr wollen wir das brachliegende Potenzial unserer Elektronik für mindestens zwei weitere neuartige Wärmebildgeräte nutzen, welche hinsichtlich ihrer Kompaktheit und Innovation in einer Linie mit ihren Vorgängern stehen sollen und diese in ihren Fähigkeiten noch mal deutlich übertreffen. Um diese Entwicklungsziele auch verwirklichen zu können, ist ein deutlicher Ausbau der Entwicklungsabteilung notwendig
 

Kapitalerhöhung

Seit 2006 wird Andres Industries als „kleine“ Aktiengesellschaft geführt und ist daher nicht an der Börse notiert. Firmenanteile können somit nur durch direkten Verkauf von den Aktionären oder Neuemission erworben werden. Die meisten Altaktionäre haben ihre Anteile 2017, bei der letzten Kapitalerhöhung erworben. Seitdem hat sich der Unternehmensumsatz fast versechsfacht. Angesichts aktuellen weltpolitischen Lage und unserer Entwicklungsmöglichkeiten, planen wir nun für dieses Jahr eine weitere Kapitalerweiterung und öffnen uns in dieser dritten Runde auch erstmals einem größeren Kreis privater Anleger.

Am 20.05.2022 werden sich dafür die Aktionäre der AIAG gemeinsam mit Vorstand und Aufsichtsrat zur jährlichen Hauptversammlung zusammenfinden und das weitere Vorgehen entscheiden.

Auf dieser Seite und über einen gesonderten Newsletter werden wir über die wesentlichen Entwicklungen der nächsten Monate berichten. Dazu gehören neben Basisinformationen zum kapitaltechnischen Vorgehen und Fristen auch anlegerrelevante Neuigkeiten zu aktuellen Aufträgen und Projekten sowie allgemeine News aus und über die Andres Industries AG.

Natürlich freuen wir uns auch über Fragen und Anregungen.

 

 

Berlin, 16.05.2022                     Dr. Björn Andres (Vorstand)

 

 

 

 

 

FAQs

 

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