FAQ

Ich interessiere mich für den TigIR™, wohne aber nicht in Berlin. Kann ich ihn mir irgendwo ansehen?

Wir haben leider nur wenige Händler, die einen TigIR™ vorrätig haben und ihn interessierten Kunden vorführen können. Daher gibt es folgende Möglichkeiten:

  • Wir selbst gehen europaweit auf Messen und stellen unsere Geräte dort vor. Dabei handelt es sich oft um Behördenmessen, zu denen Privatanwender keinen Einlass haben.
  • Die einfachste Lösung ist, Sie bestellen bei uns einen TigIR™ zur Probe. Diesen können Sie gerne innerhalb von 14 Tagen zurückgeben, wenn er Ihnen nicht gefällt.
  • Wenn Sie eine Gruppe von Interessenten vertreten, z.B. eine Jagdgemeinschaft o.ä. können wir oder einer unserer Händler Sie auch gerne besuchen und einen Nachtsichtworkshop abhalten.
  • Einige Händler haben den TigIR™ vorrätig. Vielleicht ist einer in Ihrer Nähe.
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Wann ist der TigIR™ wieder verfügbar?

Wir erhöhen weiterhin kontinuierlich unsere Produktionsgeschwindigkeit in der TigIR-Fertigung. Aufgrund der in gleichem Maße zunehmenden Nachfrage wird es uns jedoch bis auf Weiteres nicht gelingen, einen Lagerbestand aufzubauen. Immerhin gelang es uns in den letzten Monaten die Lieferzeiten auf 2 Monate zu reduzieren. Leider sind somit die beliebtesten TigIR-Modelle im Shop meist nicht verfügbar. Wir empfehlen daher, uns einfach eine Nachricht zu schreiben und einen TigIR™ zu bestellen. Sie erhalten dann ein Gerät direkt aus der laufenden Produktion in der Reihenfolge des Bestelleinganges. Gerne teilen wir Ihnen vorab auch die aktuelle Lieferzeit mit. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir mittelfristig weiterhin keine Geräte zur Teststellung zur Verfügung stellen können, da verbindliche Bestellungen unserer Kunden Vorrang haben. Gerne organisieren wir jedoch in Ihrer Region bei entsprechender Nachfrage einen Wärmebildworkshop, bei dem Sie den TigIR persönlich in Augenschein nehmen können und dabei auch gleich eine vollständige Einweisung in die Funktionen des Gerätes erhalten. Sprechen Sie uns an: info@andres-industries.de

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Kann man mit dem Upgrade Service auch auf ein anderes Modell des TigIR™ upgraden?

Wenn ich also den TigIR-3Z™ habe, kann ich diesen dann zum TigIR-6Z+™ upgraden lassen?

Das geht leider nicht. Für ein Upgrade muss mindestens der Wärmebildsensor der gleiche bleiben. Da die 3Z jedoch über einen 320×256 Sensor und die 6Z+ über einen 640×512 Pixel Sensor verfügt, ist für einen derart großen Schritt ein Neukauf nötig. Ein Upgrade beinhaltet also nur die Software- und Hardwareanpassung, um innerhalb des Modells auf den neuesten Stand zu kommen.

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Ich möchte mir dieses Produkt als Privatperson kaufen. Geht das?

Das ist möglich. Innerhalb der EU kann man den TigIR-3Z und den TigIR-6Z+™ frei erwerben, sofern sie zivil, z.B. zur Jagd genutzt werden. Das ist im EUC entsprechend anzukreuzen. Innerhalb der EU darf der TigIR auch weiterverkauft werden. Der entsprechende Käufer sollte aber im eigenen Interesse die gleichen Voraussetzungen erfüllen.

Innerhalb der folgenden nicht EU-Staaten bedarf es einer Klärung durch das BAFA: USA, Kanada, Norwegen, Schweiz, Australien, Liechtenstein, Neuseeland. Hierzu wenden Sie sich bitte vor dem Kauf an unseren Vertrieb. Dieser führt dann die notwendigen Formalitäten durch.

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Warum ist das Bild beim direkten Reinschauen so klein und lässt sich nicht vergrößern?

Der TigIR-Z™ wurde als Vorsatzgerät konzipiert, daher kann er direkt vor eine vergrößernde Optik montiert werden. Ideal ist eine 3-Fachvergrößerung. Möchten Sie das Gerät als Handgerät benutzen, gibt es hierzu von uns ein 3-fach Einsteckokular. Wenn Sie ein Handgerät mit möglichst großem Blickwinkel, z.B. zur Pirsch benötigen, raten wir eher zum Kauf einer TILO.

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Wozu ist die Klemmschraube gedacht?

Der TigIR-Z™ ist voll kompatibel zu dem universellen Rusansystem ARM52 / AD540. Hier gibt es für praktisch jeden Objektivaußendurchmesser Ihrer Kamera oder Ihres Spektivs (30mm-80mm) einen passenden Adapter. Die Anwendung ist ganz leicht: der Adapter wird einfach auf das okularseitige Gewinde des TigIR™ geschraubt und dort durch Herausdrehen der Klemmschraube in der optimalen Position fixiert. Die andere Seite des Adapters wird dann z.B. auf ein Spektiv geschoben und mit dem Hebel arretiert. Ist das vollzogen, kann auch eine Kollimation vorgenommen werden, was jedoch nur selten nötig ist, da der TigIR-Z™ bereits werksseitig vorkollimiert wird.

de_Klemmschraube
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Kann ich das Gerät auf ein Stativ montieren?

Ja. Der TigIR-Z™ kann auf jedes handelsübliche Kamerastativ montiert werden.

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Ist es möglich ein Livebild auf einen Monitor zu übertragen und zu speichern?

Ja. Mit dem Videorecorder können sie Fotos bzw. Videos aufnehmen und mit Hilfe einer App auf ein mobiles Endgerät (Handy oder Tablet) übertragen.

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Was kann ich tun, wenn die Gummikordel der Klappe gerissen ist?

Sie können in unserem Shop problemlos eine Ersatzklappe inklusive vormontierter Bänder bestellen.

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Ist es möglich den TigIR™ auszuschalten, wenn die Klappe abgebrochen ist?

Das Gerät kann durch lange Betätigung der Taste 4 manuell an- bzw. ausgeschaltet werden.

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Warum hat der TigIR am Okular keine Dioptrienverstellung?

Der TigIR ist als Vorsatzgerät konzipiert. Er wird also in der Regel vor einem Spektiv oder einer Zieloptik betrieben. Wenn diese für das Auge des Nutzers scharfgestellt sind, ist der TigIR automatisch auch perfekt scharf eingestellt. Und es gibt dann einen weiteren entscheidenden Vorteil. Im Gegensatz zu anderen Vorsatzgeräten verstärkte der TigIR nicht die Parallaxenabweichung Ihres ZF. Erklärung: Bei einem guten ZF macht es nicht viel aus, wenn Sie mit dem Auge nicht exakt auf der optischen Achse liegen. Auch wenn das Auge neben der Achse liegt, bleibt das Fadenkreuz immer an der gleichen Stelle. Mit dem TigIR ändert sich daran nichts. Natürlich kann der TigIR aus einem schlechten ZF kein Gutes machen. Wenn Sie den TigIR ohne nachgeschaltete Optik verwenden möchten, z.B. als Handgerät, können Sie einfach Ihre Brille aufbehalten. Der Augenabstand reicht dafür aus, und Ihre eigene Brille ist immer die beste Dioptrienkorrektur. Hinweis: Das gilt nicht für Lesebrillen, diese bitte vorher abnehmen.

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Lebensdauer: Wie viele Betriebsstunden hat ein TigIR, bis seine Leistung nachlässt?

Im Gegensatz zu Restlichtverstärkern (ca. 5.000-10.000h) haben Wärmebildgeräte praktisch keine begrenzte Lebensdauer. Die von uns verwendeten Sensoren sind auch nicht empfindlich gegen Sonnenlicht. 100.000h sollten kein Problem sein und liegen deutlich über der Garantiezeit von 2 Jahren. Letztere können Sie übrigens nach dem Kauf innerhalb von 2 Wochen auch auf 5 Jahre verlängern. Hinweis: Manchmal beschweren sich Kunden nach längerer Benutzung über Streifen und Pixelfehler gerade nach dem Start, die dann erst nach dem ersten Shuttern oder einer manuellen Kalibrierung verschwinden. Hier empfehlen wir einen NVFFC durchzuführen, und Ihr TigIR startet automatisch mit einem hervorragenden Bild.

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Was ist die bessere Montage? Mit Rusanadapter am ZF oder besser direkt auf die Picatinnyschiene?

Mit weitem Abstand ist die Befestigung direkt auf der STANAG 4694 Schiene (Picatinny) die Befestigung mit der höchsten Präzision. Hiermit jagen einige unserer Anwender Füchse zuverlässig bis auf 400m. Neben der hervorragenden Wiederholgenauigkeit der Befestigung ist hier auch die Belastung für das ZF praktisch ausgeschlossen. Wir empfehlen z.B. für den TigIR-6M die Verwendung einer ERATAC-Montage die ebenfalls bei uns erhältlich ist.

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Was ist KI-Pixelupscaling?

Bekanntlich hat der Sensor vom TigIR™ „nur“ eine Auflösung von 640-Pixel horizontal. Das ist zwar marktüblich, aber im Vergleich zu lichtoptischen Kameras eher schwach. Wird nun das elektronische Zoom betätigt, sinkt diese Auflösung auf 320 Pixel und diese werden auf den Bildschirm aufgezogen. Bei der 4-fachen Vergrößerung sind es dann nur noch 160 Pixel, die aber ebenfalls auf einem Bildschirm mit 640 Pixeln dargestellt werden müssen. Die Folge dieses Vorganges wären immer größer werdende quadratische Blöcke. Im Sprachgebrauch hat sich hierfür das Wort „Pixeln“ eingebürgert. Spätestens ab einer 4-fachen Vergrößerung ist das menschliche Gehirn dann kaum noch in der Lage, die eigentliche Bildinformation zu interpretieren, da die Pixel nur noch als Quadrate wahrgenommen werden. Um hier Abhilfe zu schaffen, nutzen wir in unseren Wärmebildgeräten eine Funktion, die jeder kennt, wenn er z.B. eine DVD auf einem modernen 4K-Bildschirm abspielt. Der Bildschirm selbst rechnet das Bild auf die bessere Bildschirmauflösung hoch. Hierzu wird im besten Fall ein fraktaler KI-gesteuerter Upscaling-Algorithmus verwendet. Dieser glättet nicht nur die Kanten, sondern berechnet das gesamte Bild aufgrund der Gesamtbildinformation neu. So erhält man ein viel schärferes aber vor allem hochauflösendes Bild. Einzelne Pixel sind fast nicht mehr zusehen. Mit dieser Technik sind selbst 8-fach-digitale Vergrößerungen noch hilfreich. Das Bild wird zwar etwas unschärfer, bleibt jedoch für den Nutzer noch interpretierbar. Aus diesem Grund empfehlen wir auch bei er Nutzung als Vorsatzgerät die Verwendung der Zoomstufen, da diese die Reichweite deutlich steigern können. (Achtung: Bei Verwendung der Zoomstufen, müssen diese auch vorher jeweils einzeln kollimiert worden sein.)

Pixelupscaling
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